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Biodynamische CranioSacralTherapie

Geschichte


Die Therapie ist aus der Osteopathie heraus entstanden und wurde von dem US-amerikanischen Arzt William Garner Sutherland D. O. weiterentwickelt. Die heutige Ausprägung erhielt sie im wesentlichen durch John E. Upledger, der 1991 eine für Laien verständliche Einführung in die Craniosacralarbeit unter dem Titel "Your inner Physician and you" veröffentlichte.

Was ist CranioSacralTherapie?


Die CranioSacralTherapie basiert auf dem sogenannten "Cranio-Sacral-Rhythmus" der in der Gehirnflüssigkeit pulsiert, sie pulsiert in verschiedenen Rhythmen von 1-14 Zyklen pro Minute vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Os sacrum). Des weiteren wird den einzelnen Schädelnähten eine gewisse Beweglichkeit zugeschrieben, die untersucht und therapiert werden kann. Mit einer Zusatzausbildung lässt sich diese Therapie auch auf Kinder und Neugeborene anwenden.

Bewährte Indikationen für Craniosacral Therapie:


Begleitend zu ärztlicher Betreuung bei:


Verlauf einer Sitzung


Durch Berührung von Kopf und Rücken will der Therapeut resp. die Therapeutin Informationen über mögliche Blockaden dieses Flusses sammeln und dadurch auf mögliche Bewegungseinschränkungen an Körper und Schädel einwirken, sowie indirekt auch Membranen innerhalb des Schädels (Falx cerebri, Tentorium, Falx cerebelli) und die harte Hirnhaut (Dura mater) beeinflußen. Dieses Vorgehen verbessert damit den Energiefluß und aktiviert Selbstheilungskräfte.
Die Craniosacrale Osteopathie ist vor allem eine vegetativ neurologische Behandlungsform.

Biodynamisches Modell nach Franklyn Sills


Die Craniosacrale Biodynamik ist geprägt durch eine ganzheitliche Betrachtung des menschlichen Energiesystems. Der Begriff Biodynamik bezieht sich auf den Lebensatem als spirituelle Quelle, welche aus der „Stille“ entsteht, und das menschliche Energiefeld über die drei gezeitenartigen Rhythmen bewegt und prägt. Durch Einbezug des embryologischen Wissens, durch wachsendes Verständnis, wie der Lebensatem sich in der Prozess- und Trauma-Arbeit ausdrückt, durch achtsame innere Haltung und durch die Fähigkeit des „Hineinhörens“ entsteht eine tiefe Qualität des therapeutischen Zugangs.